Der Feuersänger
- Sören Vogelsang
Key: auto auto ·
Orig: auto ·
Capo:
·
Time: 4/4 ·
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chord-pro
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Strophe 1
Am Em Am
Ansgar, erst sechzehn, im Wald oft allein
C G Am E E7
sein größter Wunsch ist es Barde zu sein
Am Em Am
Er sitzt in der Ulme, die ihm so vertraut
Am Em Am Asus2 Am
und spielt auf der Laute, die er selber gebaut
Am Em Am
Als er zurückkehrt, nach Theben am Teich
C G Am E G
bemerkt er den Rauch hinterm Hügel sogleich
Am Em Am
Er fängt an zu rennen, die Sorge ist groß
Am Em Am Asus2 Am
„Was ist passiert, sagt mir, was ist hier los?“
Refrain
Am Em Am
Caela sanguine in nigra
C G Am
fates ignifer mortem cantat
Am Em Am
Audite fatium pericula
C G Am Asus2 Am
fates ignifer mortem cantat
Strophe 2
Am Em Am
Die Ernte war mager, das Jahr war sehr schlecht
C G Am E E7
der Graf bestand dennoch eiskalt auf sein Recht
Am Em Am
Man konnt’ ihm nicht zahlen, die Steuern so hoch
Am Em Am Asus2 Am
da nahm er die Söhne unter sein Joch
Am Em Am
Am Baum hängen Leichen, ihr Anblick nicht schön
C G Am E G
Ansgar ist froh, den Vater lebend zu seh’n
Am Em Am
sein Vater ist wütend, schlägt ihm ins Gesicht
Am Em Am Asus2 Am
"Ach, hätten sie dich doch und Thiese nicht!"
Refrain
Am Em Am
Caela sanguine in nigra
C G Am
fates ignifer mortem cantat
Am Em Am
Audite fatium pericula
C G Am Asus2 Am
fates ignifer mortem cantat
Strophe 3
Am Em Am
Ansgar läuft fort, was soll er auch tun
C G Am E E7
den Bruder befreien und nicht eher ruh’n?
Am Em Am
Er läuft viele Tage und Nächte hindurch
Am Em Am Asus2 Am
bis er schließlich steht vor des Grafen Burg
Am Em Am
Er kommt in die Feste, es fällt ihm nicht schwer
C G Am E G
er kommt grad gelegen zum Festmahl daher
Am Em Am
Er galt hier als Barde, was er gerne sah
Am Em Am Asus2 Am
doch lasst mich erzählen, was weiter geschah
Strophe 4
Am Em Am
Es wurde schnell Abend, die Stimmung war gut
C G Am E E7
es gab feinen Wein und ein Schwein aus der Glut
Am Em Am
Die Barden, sie standen zu Dutzenden an
Am Em Am Asus2 Am
wollten an ihren Teil des Festmahls heran
Am Em Am
Ansgar stand hinten, niemand lieh ihm das Ohr
C G Am E G
da fasste er Mut und er drängte sich vor
Am Em Am
Er stand vor der Runde mit stolzem Gesicht
Am Em Am Asus2 Am
des Grafen Gedanken, die kannte er nicht
Refrain
Am Em Am
Caela sanguine in nigra
C G Am
fates ignifer mortem cantat
Am Em Am
Audite fatium pericula
C G Am Asus2 Am
fates ignifer mortem cantat
Strophe 5
Am Em Am
Er sang von der Dürre der Sommersglut
C G Am E E7
appelliert an des Grafen Edelmut
Am Em Am
Er bat seinen Bruder und die Freunde zurück
Am Em Am Asus2 Am
dafür wünscht er dem Grafen viel Segen und Glück
Am Em Am
Der Graf war erbost, das passte ihm nicht:
C G Am E G
"Schafft mir diesen Lumpen sofort aus der Sicht!
Am Em Am
Doch soll er auch wissen, was ich von ihm hielt
Am Em Am Asus2 Am
Brecht ihm Finger und Laute, dass er nie wieder spielt!"
Refrain
Am Em Am
Caela sanguine in nigra
C G Am
fates ignifer mortem cantat
Am Em Am
Audite fatium pericula
C G Am Asus2 Am
fates ignifer mortem cantat
Strophe 6
Am Em Am
Er kam in den Kerker, er wollte nicht mehr
C G Am E E7
"Warum macht Gott uns das Leben so schwer?"
Am Em Am
Doch dann kamen Freunde in höchster Not
Am Em Am Asus2 Am
ein mutiger Barde entriss ihn dem Tod
Am Em Am
Sie schienten die Knochen und fütterten ihn
C G Am E G
wartend auf die Zeit, in der es gut wär, zu flieh’n
Am Em Am
Und Ansgar entkam, er hatte Großes entdeckt
Am Em Am Asus2 Am
den Plan seiner Rache im Verlies ausgeheckt
Refrain
Am Em Am
Caela sanguine in nigra
C G Am
fates ignifer mortem cantat
Am Em Am
Audite fatium pericula
C G Am Asus2 Am
fates ignifer mortem cantat
Strophe 7
Am Em Am
Ansgar kam wieder in jener Nacht
C G Am E E7
die zerbrochene Laute hatte er mitgebracht
Am Em Am
Der Himmel war schwarz wie geronnenes Blut
Am Em Am Asus2 Am
ein letzter Gruß der Sonne Abendrot
Am Em Am
Er blieb vor den Toren im Schatten steh’n
C G Am E G
man konnte ihn hör’n, doch man konnt’ ihn nicht sehn
Am Em Am
Er griff in die Saiten mit zerschmetterter Hand
Am Em Am Asus2 Am
Ein eisiger Wind trug sein Lied übers Land.
Refrain 2
Am Em Am
Der Himmel so schwarz wie geronnenes Blut
C G Am
Feuersänger, sing ihm den Tod
Am Em Am
Denn merkt euch Leute: Wer Barden bedroht
C G Am Asus2 Am
der Feuersänger singt ihm den Tod
Strophe 8
Am Em Am
Er sang von seinem Zorn, von Hass und Gewalt
C G Am E E7
die Wachen überkam ein Grausen recht bald
Am Em Am
Und Ansgar gefiel sein schauriges Spiel
Am Em Am Asus2 Am
noch mehr, als das Feuer vom Himmel fiel
Am Em Am
Auf die Burg ging ein flammender Regen herab
C G Am E G
„Bereitet dem Grafen sein feuriges Grab!“
Am Em Am
Panik brach aus, alles lief hin und her
Am Em Am Asus2 Am
am Morgen gab’s den Grafen und die Burg nicht mehr
Refrain
Am Em Am
Caela sanguine in nigra
C G Am
fates ignifer mortem cantat
Am Em Am
Audite fatium pericula
C G Am Asus2 Am
fates ignifer mortem cantat
Refrain 2
Am Em Am
Der Himmel so schwarz wie geronnenes Blut
C G Am
Feuersänger, sing ihm den Tod
Am Em Am
Denn merkt euch Leute: Wer Barden bedroht
C G Am Asus2 Am
der Feuersänger singt ihm den Tod











