Der Verzauberte Wald
- Shei
Key: auto auto ·
Orig: auto ·
Capo:
·
Time: 4/4 ·
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chord-pro
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Intro
A#m
Verse 1
A#m Fm G# A#m
Hell stand der Mond hoch über dem Pfad,
A#m G# A#m
als die Frau aus dem Dorf ihren Heimweg antrat.
A#m G# A#m
Die Zahl der Meilen vor ihr machte das Herz ihr kalt
A#m G# Fm A#m
und so kam sie vorbei am verzauberten Wald.
Verse 2
A#m Fm G# A#m
"Wenn ich folge dem Pfad, der dort schwindet im Licht,
A#m G# A#m
dann bin ich im Dorf, eh' der Morgen anbricht.
A#m G# A#m
Ach, es sind nur Geschichten, wie die Steine so alt!"
A#m G# Fm A#m
sprach sie und trat in den verzauberten Wald.
Chorus
A#m Fm G# A#m
Nebel und Licht und Stimmen im Wind,
A#m G# A#m
die locken und rufen und sonderbar sind.
A#m G# A#m
Hüte dich, Wanderer, weiche, gib Acht!
A#m G# Fm A#m
Und betritt nicht den Wald der Zauber bei Nacht.
Verse 3
A#m Fm G# A#m
Nach kaum hundert Schritt schloß sich um sie der Wald;
A#m G# A#m
wo kam sie her, wo ging sie hin? Sie verirrte sich bald.
A#m G# A#m
Vom Pfad aus geseh'n schien der Weg doch so klar,
A#m G# Fm A#m
wie kam es, dass alles nun sonderbar war?
Verse 4
A#m Fm G# A#m
Sie fand nicht zurück und sie folgte dem Licht
A#m G# A#m
voraus in den Bäumen - sie erreichte es nicht.
A#m G# A#m
Mit jedem Schritt, den sie tat, wich es gleichsam zurück
A#m G# Fm A#m
und führte sie fort durch den Wald Stück um Stück.
Chorus
A#m Fm G# A#m
Nebel und Licht und Stimmen im Wind,
A#m G# A#m
die locken und rufen und sonderbar sind.
A#m G# A#m
Hüte dich, Wanderer, weiche, gib Acht!
A#m G# Fm A#m
Und betritt nicht den Wald der Zauber bei Nacht.
Verse 5
A#m Fm G# A#m
Dann hört' sie Musik aus den Bäumen, den Höh'n,
A#m G# A#m
sie blickte starr auf das Licht, nein, sie wollte nichts seh'n.
A#m G# A#m
Der Klang war so fremd, daß das Herz ihr schier brach,
A#m G# Fm A#m
doch sie wäre verlor'n, gäb' dem Locken sie nach.
Verse 6
A#m Fm G# A#m
Jemand rief ihren Namen, eine Stimme, so schön,
A#m G# A#m
bat sie zu ihm zu kommen, sie konnt' kaum widersteh'n.
A#m G# A#m
"Komm, ich bringe dir Liebe, bring' dir Schönheit und Glück!"
A#m G# Fm A#m
"Nein, denn wenn ich dir folge, kehre ich nie zurück."
Chorus
A#m Fm G# A#m
Nebel und Licht und Stimmen im Wind,
A#m G# A#m
die locken und rufen und sonderbar sind.
A#m G# A#m
Hüte dich, Wanderer, weiche, gib Acht!
A#m G# Fm A#m
Und betritt nicht den Wald der Zauber bei Nacht.
Verse 7
A#m Fm G# A#m
Aus Nebeln und Schatten trat eine Gestalt,
A#m G# A#m
mondweiß und schön und die Augen uralt.
A#m G# A#m
"Komm, Menschenfrau, lieg' bei mir diese Nacht!
A#m G# Fm A#m
Ich zeig' dir Zauber und Träume, bis der Morgen erwacht."
Verse 8
A#m Fm G# A#m
"Ein Kuss deiner Lippen kostet mich wohl ein Jahr,
A#m G# A#m
die Nacht in deinem Arm macht schlohweiß mir das Haar.
A#m G# A#m
Fee, Troll und Elf treibt mit uns doch nur sein Spiel;
A#m G# A#m
laß' mich geh'n, guter Geist, weil leben ich will!"
Chorus
A#m Fm G# A#m
Nebel und Licht und Stimmen im Wind,
A#m G# A#m
die locken und rufen und sonderbar sind.
A#m G# A#m
Hüte dich, Wanderer, weiche, gib Acht!
A#m G# Fm A#m
Und betritt nicht den Wald der Zauber bei Nacht.
Verse 9
A#m Fm G# A#m
Sie wehrt sich nicht mehr, als er zieht sie heran,
A#m G# A#m
schon vergessen, versunken, verloren im Bann.
A#m G# A#m
Als seine Lippen sich nähern, ist die Welt ihr schon weit,
A#m G# A#m
der schöne Tod ist ein Zauber, fern von Raum und von Zeit.
Verse 10
A#m Fm G# A#m
Tief stand der Mond nun über dem Wald,
A#m G# A#m
nah war der Tag und die Tauluft eiskalt.
A#m G# A#m
Tief im Feenarm lag still die Menschenfrau,
A#m G# Fm A#m
die Nacht wich zurück und der Himmel wurd' grau.
Verse 11
A#m Fm G# A#m
So fiel das erste Licht auf das Laub von den Höh'n,
A#m G# A#m
wo für die Frau aus dem Dorf rasch die Jahre vergeh'n.
A#m G# A#m
In dem Strahl wird der Fremde zu Rauch und zu Licht,
A#m G# A#m
läßt bleich und schwach sie zurück, doch tötet sie nicht.
Verse 12
A#m Fm G# A#m
Hell stand der Tagstern nun über dem Pfad,
A#m G# A#m
als die Frau aus dem Dorf aus dem Wald heraustrat.
A#m G# A#m
Das Haar weiß wie Schnee, marmorbleich auch die Haut
A#m G# Fm A#m
von dem Zauber des Waldes, der die Zeit ihr geraubt.
Chorus
A#m Fm G# A#m
Nebel und Licht und Stimmen im Wind,
A#m G# A#m
die locken und rufen und sonderbar sind.
A#m G# A#m
Hüte dich, Wanderer, weiche, gib Acht!
A#m G# Fm A#m
Und betritt nicht den Wald der Zauber bei Nacht.
A#m G# Fm A#m
Und betritt nicht den Wald der Zauber bei Nacht.











