Das Meer
- Reinhard Mey
Key: auto auto ·
Orig: auto ·
Capo:
·
Time: 4/4 ·
check_box_outline_blankSimplify
chord-pro
www.khmerchords.com/chords/597149
There was a formatting error in your song. Please check for missing brackets or invalid structure.
Verse 1
Em Hm Em C D G
Der Wind hat gedreht, und die Flut kommt herein, Dunkelgrau mit einem silbrigen Schein
C H7 Em C Am H7
und über die Mole, da fliegt schon die Gischt, wenn die Welle aufläuft und die Brise auffrischt
Em F#7 H7 Em Am C H7
Mit einem Mal füll'n sich die Priele im Sand, und über den kahlen, verlassenen Strand
Em D G D G D C H7
treibt der Wind trock'ne Algen und Schaum vor sich her, es ist da, das gewaltige, ewige Meer
Chorus 1
E A H E A H
Auf hellem Türkis tanzen glitzernde Lichter, auf teerschwarzer Brandung weiß schäumende Wut
E A E H A H A E
es hat tausend Farben und tausend Gesichter, im ewigen Wechsel von Ebbe und Flut
A E A E A H
Erfüllt von Geschichten aus uralten Tagen, Beladen mit Spuk und Spökenkiekerei'n,
E A E A E H E
umwoben von Märchen, Legenden und Sagen, wie viele Geheimnisse schließt es wohl ein?
Verse 2
Em Hm Em C D G
Wie vielen bedeutet es Leben und Brot? Ein paar starke Arme, ein Netz und ein Boot
C H7 Em C Am H7
das braucht's, damit keiner, je Not leiden muss, das Meer schenkt uns Nahrung im Überfluss
Em F#7 H7 Em Am C H7
Wie vielen bedeutet es Arbeit und Lohn, Handwerk überliefert vom Vater zum Sohn
Em D G D G D C H7
wie viele Seeleute haben ihr Geschick, auf Gedeih und Verderb mit dem Meer verstrickt?
Chorus 2
E A H E A H
Wie viele Boote und Schiffe mag es wohl tragen, zu dieser Stunde auf dem Erdenrund?
E A E H A H A E
und wie viele schlafen, von Stürmen zerschlagen, mit Schätzen beladen tief auf seinem Grund?
A E A E A H
Es ist Kommen und Gehn, es ist Nehmen und Geben, und wie die Gezeiten, unstet wie der Wind
E A E A E H E
es ist zärtlich und grausam, ist Tod und ist Leben, und es lässt uns erahnen, wie winzig wir sind
Verse 3
Em Hm Em C D G
Wir bringen ihm einen erbärmlichen Dank, die Pflanzen zerstört und das Seegetier krank
C H7 Em C Am H7
was da kreuchte und fleuchte verendet im Teer, wir verseuchen das Meer und misshandeln es schwer
Em F#7 H7 Em Am C H7
Die Ufer verpestet und übel schimpfiert, von Zimmervermietern zubetoniert
Em D G D G D C H7
von Pissbuden und Imbissständen gesäumt, doch es kommt eine Flut, die das alles wegräumt!
Chorus 3
E A H E A H
Und tobend und tosend schlägt es an die Klippen, mit ungebrochener Urgewalt
E A E H A H A E
ich schmecke den salzigen Staub auf den Lippen, nein, das Meer das ergibt sich uns wohl nicht so bald!
A E A E A H
Wie wir es vergiften, missachten und schänden, wir stören nicht lange sein Gleichgewicht
E A E A E H E
es wird uns nur abschütteln von seinen Stränden, wir brauchen das Meer doch das Meer braucht uns nicht!











